Isola gehört mit den Fraktionen Montespluga und Pianazzo zur Gemeinde Madesimo.
Neben einem bescheidenen Tourismus bringen die am linken
Talhang gelegenen Gneiss-Steinbrüche, in denen der bekannte "Verde Spluga" abgebaut wird, sowie die Kraftwerke der
ENEL einigen Verdienst ins Dorf. Sehenswert sind die Pfarrkirche S. Martino e Giorgio aus dem 15.
Jahrhundert mit den Kreuzwegdarstellungen an der Aussenwand, die alten, sonnengeschwärzten Holzhäuser,
"Baite" genannt, sowie der "Casòn", das 1722 erbaute Sust- und heutige Gasthaus "Cardinello" in Isola di Sotto.
Madesimo (m.1560)
Die Geschichte Madesimos geht bis ins Mittelalter zurück. Bereits um 1500 wurden die Heilquellen von weither
besucht. Einiges zu Madesimos Berühmtheit trug der italienische Dichter und Literaturpreistäger Giosué Carducci bei, der zwischen 1888
und 1905 jeden Sommer hier verbrachte. Inzwischen hat sich der Ort am Fusse
des Pizzo Groppera zu einem bedeutenden Wintersportzentrum entwickelt und verfügt über Hotels in allen Kategorien.
Diese sind jedoch grossenteils nur im Winter, bzw. nur im Juli/August geöffnet.
http://www.madesimo.com
|